Buchpräsentation “Trauma und Gehirn: Wie soziale Erfahrungen das Gehirn formen – und verletzen”

(c) Klett-Cotta Verlag
(c) Klett Cotta Verlag
23. Juni 2026
18:00 bis 20:00 Uhr
Education Lab
Maderstraße 1
A-1040 Wien
 

Das menschliche Gehirn ist formbar, besonders in Kindheit und Jugend. Diese Formbarkeit oder Neuroplastizität ermöglicht Lernen und Entwicklung, macht unser Gehirn aber auch anfällig für negative Umwelteinflüsse.

Der Vortrag mit begleitender Lesung aus dem Buch Trauma und Gehirn – Wie soziale Erfahrungen die Hirnentwicklung prägen von Isabella Sarto-Jackson zeigt anhand von Fallstudien, historischen Beispielen und aktuellen Forschungsergebnissen, wie soziale Interaktionen, emotionale Bindungen und traumatische Erfahrungen die Entwicklung des Gehirns prägen.

Das Buch verbindet Erkenntnisse aus Neurowissenschaft, Psychologie, Pädagogik und Evolutionsbiologie zu einem neuen Verständnis von Kognition, Intelligenz und psychischer Gesundheit und plädiert für ein entschlossenes gesellschaftliches Handeln in der Bildungs- und Sozialarbeit zum Schutz gefährdeter Kinder.

 

Kurzbiographie:

Dr. Isabella Sarto-Jackson ist Neurowissenschafterin und Geschäftsführerin des Konrad Lorenz Institut für Evolutions- und Kognitionsforschung

Sie hat einen Master-Abschluss in Genetik, einen Doktor in Neurobiochemie und ist habilitierte Neurobiologin. Für mehr als 10 Jahre arbeitete als Wissenschaftlerin am Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien und erweiterte seither ihren Forschungsschwerpunkt auf Kognitionswissenschaften und Evolutionsbiologie. In ihrer interdisziplinären, praktischen Arbeit mit Therapeuten und Therapeutinnen verwendet sie psychoedukative Ansätze um gefährdeten Kindern Chancengleichheit zu ermöglichen, damit sie ihr volles kognitive Potenzial entfalten können.

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