Über 150 Besucher:innen, darunter 20 Schulleiter:innen aus Deutschland und etwa 25 Kinder der Volksschule Laimäckergasse im 10. Bezirk, erlebten einen Tag im Zeichen von Bildung, Begegnung, Bewegung und Ideen.
Am Montag, den 10. November 2025, öffnete das Education Lab bereits zum zweiten Mal seine Türen und zeigte erneut, wie viel Energie in Bildungsinnovation steckt. Menschen aus verschiedenen Bereichen kamen vorbei, um Räume, Menschen und Ideen kennenzulernen. Schon bei der Eröffnung im April war die Begeisterung groß, und auch diesmal war sie im ganzen Haus deutlich zu spüren.
„Wir brauchen auch noch Vertrauen in der Schule, sonst kann man nicht gut lernen”, meint Daria am Vormittag, der ganz im Zeichen jener stand, die Schule tagtäglich leben und gestalten: Schüler:innen und Pädagog:innen.
Unter dem Titel „Schule, wie sie sein könnte“ wurden gemeinsam mit dem Team von Stabil im Kopf Co-Creation Sessions durchgeführt, in denen die kleinen und die großen Gäste über ihre Vorstellungen, Wünsche und Erfahrungen sprachen.
Welche Bedingungen braucht es, damit Schule ein Ort des Wohlfühlens und der Entfaltung wird? Wie kann Lernen gelingen, das stärkt, inspiriert und Freude macht? Die Antworten darauf waren so vielfältig wie die Menschen selbst und zeigten, wie viel Potenzial in gemeinschaftlichem Nachdenken steckt.
Am Nachmittag konnten Besucher:innen das Education Lab auf vielfältige Weise erleben. Bei den Talking Tables wurden zentrale Fragen der Bildungsarbeit diskutiert, von Berufseinstieg und Jugendförderung mit buntaž, über intergenerationale Zusammenarbeit mit den Education Lab Senior Buddies, bis hin zu Konfliktkompetenz und praktischen Tools für Lehrkräfte mit Stabil im Kopf.
Auch die Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis war vertreten: MindThings und coMetta gaben Einblicke, wie Erkenntnisse aus der Cognitive Science in der Bildung wirksam werden können. Gemeinsam mit comigo wurde über Fähigkeiten gesprochen, die Kinder bereits vor dem Schuleintritt entwickeln und wie Pädagog:innen sie dabei begleiten können.
Nicht zuletzt ging es auch um die Frage: Wie kann ich selbst Teil des Education Labs werden oder die vielfältigen Angebote für meine Arbeit nutzen?
Parallel dazu lud das EdTech Barcamp, in Kooperation mit EdTech Austria und Innovationsmacherin, dazu ein, den Blick auf die digitale Zukunft zu richten: Wie kann Technologie Bildung neu gestalten und wo stößt sie an Grenzen?
Am Abend sprach Iris Haschek, Leiterin der mental health days, in einer inspirierenden Keynote über „Mentale Gesundheit in Schule & Bildung“, ein Thema, das angesichts der steigenden Belastungen im Bildungsalltag aktueller denn je ist.
Sie machte deutlich, wie wichtig es ist, dass sowohl junge Menschen als auch Pädagog:innen Raum finden, über Gefühle, Stress und Herausforderungen zu sprechen, offen, ehrlich und ohne Tabus. Denn nur wo mentale Gesundheit ernst genommen wird, kann nachhaltiges Lernen gelingen. Danach ging es mit der Teaching Quality Academy praxisnah weiter: Hier konnten Besucher:innen Methoden und Tools direkt ausprobieren, ein lebendiger Abschluss eines intensiven Lerntages.
Zum Ausklang wurde im Education Lab noch gefeiert, mit DJ, Musik und vielen guten Gesprächen. Ein schöner Abschluss für einen Tag, an dem deutlich wurde: Bildung lebt von Begegnung, Offenheit und gemeinsamen Ideen.
Das zweite Open House hat gezeigt, was das Education Lab ausmacht: ein Raum, in dem Menschen aus unterschiedlichsten Bildungsbereichen zusammenkommen, um voneinander zu lernen und gemeinsam neue Wege zu gehen. Wir sagen Danke an alle, die dabei waren und freuen uns schon auf das nächste Mal, beim Geburtstagsfest im April.
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