Systemische Gruppensupervision für Pädagog:innen

Katharina Obererlacher i.A.u.S. und Robin Heinecke i.A.u.S. laden Pädagog:innen zu einer systemischen Gruppensupervision im Education Lab ein. Hier ist Raum, den Arbeitsalltag gemeinsam zu reflektieren, voneinander zu lernen und mit neuen Perspektiven zurück in die Schule oder den Kindergarten zu gehen.

Innehalten, reflektieren, weiterdenken

Der pädagogische Alltag ist vielseitig, fordernd und oft komplex. Da kann es hilfreich sein, einen Schritt zurückzutreten und angeleitet in einer systemischen Gruppensupervision mit etwas Abstand auf die Situation zu blicken.

In diesem Format gibt es Raum, um kurz innezuhalten, Themen aus dem Schulalltag mit supervisorischer Unterstützung herauszuarbeiten, gemeinsam zu reflektieren und neue Perspektiven zu entdecken.

Was beschäftigt dich gerade? Was fordert dich? Was läuft gut?

Systemische Gruppensupervision liefert keine fertigen Antworten, kein „Das musst du so machen.“, sondern gibt Pädagog:innen die Möglichkeit, ihre Anliegen in einem vertraulichen Rahmen gut moderiert zu besprechen und gemeinsam weiterzudenken.

Im Austausch mit anderen Lehrpersonen und professionell begleitet durch Supervisor:innen entstehen neue Blickwinkel, konkrete Lösungsideen und auch die Erkenntnis, dass wir durch einzelne Fallbesprechungen viel voneinander lernen können.

Rahmen und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Gruppe auf maximal 8 Teilnehmende begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung. Es gibt eine Warteliste: Falls doch etwas dazwischenkommt, melde dich bitte spätestens 48 Stunden vor der Supervision ab, damit jemand anderes nachrücken kann.

Supervision ist ein vertrauliches Setting: Alles, was im Raum besprochen wird, bleibt auch im Raum. Supervision lebt davon, dass die Anwesenden ihre Anliegen, Themen und Fragen einbringen und ihre Perspektiven den Kolleg:innen zur Verfügung stellen.

Die Termine 

Die Supervisor:innen

Steckbriefe – hier kannst du mehr über die individuellen Erfahrungen, Kompetenzen und Schwerpunkte der Supervisor:innen lernen.

 

Was mich antreibt

Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, haben meiner Meinung nach einen der sinnvollsten und verantwortungsvollsten Jobs in unserer Gesellschaft. Deshalb ist es in meinen Augen gerade in diesem Berufsfeld wichtig, regelmäßig professionelle Unterstützung und Raum für Austausch zu bieten. Supervision als kostenloses und niederschwelliges Angebot für diese Berufsgruppe liegt mir sehr am Herzen. Mit dem Education Lab zusammen schaffen wir dafür den ersten Schritt.

Mag.a Katharina Obererlacher

Mein Know-how

Ausgebildete Pädagogin für die Unterrichtsfächer Französisch, Mathematik, Bewegung und Sport. Zusatzausbildung in DaF/DaZ und als Boulder- und Sportkletterlehrerin. Mehrjährige Unterrichtstätigkeit an einer Wiener Mittelschule und einer AHS in Wien sowie Tätigkeit als Qualitätsschulkoordinatorin. Aktuell im Bildungsmanagement tätig und als Supervisorin, Coach, Organisationsentwicklerin i.A.u.S. aktiv.

Mein Zugang/ Für mich ist Supervision

Für mich selbst ist systemische Supervision im Arbeitsalltag eine wertvolle Ressource, ein Ort, um mit Abstand auf mein Tun zu blicken, neue Perspektiven einzuladen und mich immer wieder von Lösungs-Blumensträußen überraschen zu lassen.

Meine Haltung

Es gibt nicht den einen richtigen Weg, jeder Mensch ist anders. Dennoch lässt sich oft gemeinsam leichter herausfinden, in welche Richtung der nächste Schritt gehen kann. Meine Rolle verstehe ich hierbei in einer wertschätzenden Begleitung, im Schaffen eines sicheren und mutigen Raumes, in dem frei von Wertung experimentiert und groß gedacht werden darf. Allein die Person selbst entscheidet, was richtig oder falsch, machbar, unmöglich oder einen Versuch wert ist.

 

Was mich antreibt

In Schulen wird der belastende Alltag häufig zur Privatsache gemacht. Lehrer:innen nehmen ihre schwierigen Fälle mit nach Hause und tragen sie häufig allein, während in anderen Berufen Supervision die Norm ist. Ich möchte, dass es für Supervision einen verlässlichen, niederschwellig zugänglichen Raum gibt, in dem Platz für Reflexion und Austausch ist, um die professionellen Handlungsmöglichkeiten für den Arbeitsalltag zu erweitern. Mein größter Wunsch ist es, dieses Format für alle Lehrkräfte auf regelmäßiger Basis zugänglich zu machen. Mit dem Education Lab zusammen schaffen wir dafür den ersten Schritt.

Robin Heinecke, BA MA

Mein Know-how

Lehrer an einer Wiener Mittelschule für Englisch, Geographie/Wirtschaftsbildung und Digitale Grundbildung seit 2017, die ersten zwei Jahre als Fellow von Teach For Austria. Studium der Internationalen Entwicklung an der Universität Wien. Ausbildungen in Mentoring und Schulcoaching, derzeit zudem als Supervisor, Coach und Organisationsentwickler i.A.u.S. tätig.

Mein Zugang / Für mich ist systemische Supervision

Für mich ist systemische Supervision der Ort, an dem der Arbeitsalltag einmal aus der Distanz gesehen werden kann. Sie ist eine Reflexionshilfe für das Berufsleben, die eigene Ressourcen aktiviert und spielerisch Lösungen ermöglicht.

Meine Haltung

Jeder Mensch ist Expert:in für den eigenen Arbeitsalltag. Ich höre neugierig zu, frage wertschätzend nach und bleibe allen Beteiligten gegenüber offen und zugewandt. Ich sehe die Probleme der Menschen als Ausgangspunkt, um an Lösungen und Wahlmöglichkeiten zu arbeiten. Womit die Person zurück in den Arbeitsalltag geht, entscheidet sie selbst.

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